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Faun auf dem Deichbrand-Festival 2014

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Cuxhaven/Nordholz – Faun trat im Palastzelt beim Deichbrand-Festival 2014 am ersten Tag auf. Das Zelt füllte sich langsam, viele Besucher waren noch bei der Anreise oder bauten gerade ihr Zelt auf.

Sie verpassten jedenfalls die sehenswerte deutsche Pagan-Folk-Gruppe aus München. Um ihrer Naturverbundenheit Ausdruck zu verleihen, haben die Musikanten und Spielleute von Faun für ihren Konzerttypen den Begriff „Paganfolk“ geprägt. Das Repertoire reicht von melancholischen Balladen bis hin zu Tanzliedern.

Dabei werden einerseits historische Lieder aus den verschiedensten Epochen und Regionen vertont (arabische Skalen, bretonische Tänze oder nordische Folkweisen) und zum anderen aber auch viele Eigenkompositionen verfasst. Ihre Mittelaltermusik ist interessant und hebt sich trotz des ähnlichen Genres dennoch von den Mitstreitern wie Schandmaul oder In Extremo, die auch auf dem Deichbrand-Festival vertreten waren, ab.

Mitbegründerin der naturverbundenen Goth-Hippies ist unter anderem Flöten-Queen Birgit Muggenthaler, die sich jedoch bereits nach dem Debüt auf die kommerzielle Seite des Mittelalter-Rocks zu Schandmaul wechselte.

Faun hat auch mit der Band Santiano zusammen gearbeitet, die mit einer Mischung aus Folk und Seemannsliedern kommerziell sehr erfolgreich ist. Von ihren eigentlichen Wurzeln entfernen sich Faun immer mehr was für Unmut auf Seiten ihrer alten Fans sorgt.

Das Licht im Zelt war eher schlecht, so dass es im halbdunklen recht schwierig für uns war, gute Bilder zu schießen.