Der Himmel soll brennen über Deichbrand

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Wanhöden, 19.07.2014 - Die Sonne brannte auch am dritten Deichbrand- Festivaltag vom Himmel. Es war nur wieder ein paar Grade heißer als an den letzten Tagen. Die sengende Sonne sorgte auch bei den Rettungskräften für reichlich Arbeit– reihenweise kippten Besucher um. Bis zum Sonntagnachmittag werden über 3000 Einsätze verkündet.

Auch über 200 Polizeibeamte aus ganz Niedersachsen sorgen auf dem Festivalgelände Tag und Nacht für die Sicherheit. Die Polizei war wieder mit einer Festival-Wache rund um die Uhr für die Festivalteilnehmer vor Ort ansprechbar. Sogar der frischgebackene „Fußballweltmeister“ Per Mertesacker (mit Paul Kalkbrenner befreundet), war auf dem Deichbrand-Festival. Er durfte sich mal auf ein Polizeipferd setzen und mit „Paule“ auf die Bühne.

Auch am Samstag standen wieder viele Bands am Start, z.B. Jupiter Jones mit neuem Sänger Sven Lauer, In Extremo, Katzenjammer, Heaven shall burn, Materia, Jan Delay und Chase & Status. Paule Kalkrenner machte den letzten Act mit viel Laserlicht auf der Fire-Stage. Im Palastzelt spielten unter anderem Gentleman, Terrorgruppe und Westbam.

Danach wieder etwas härteres: Heaven shall burn. Die Metalcorerocker aus Thüringen gaben mächtig Gas und es war wieder Headbanging angesagt. Sänger Marcus Bischoff freute sich, dass trotz so früher Stunde das Infield schon so voll war, obwohl das Publikum bei der Hitze schon müder wurde.

 

Ihm blieb dies nicht unbemerkt und durch ein „Ihr hängt schon ganz schön durch!“ versuchte er, das Möglichste aus den Fans heraus zu holen.

Endlich flogenwieder die Haare, das ist doch immer ein dankbares Foto-Motiv auf einem Festival. Laut, intensiv und knüppelhart - vor einem riesigen Hintergrund-Banner, welches die kaputte Skyline einer Großstadt zeigt, davor Papp-Polizisten mit Helmen und Panzersperren. Immer wieder zündeten Flammenwerfer und brachten noch mehr Hitze auf die Bühne.