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Katzenjammer beim Deichbrand-Festival 2014

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Nordholz/Wanhöden - Die Sonne brannte auch am dritten Tag des Deichbrand 2014 vom Himmel. Es war nur wieder ein paar Grade heißer als an den letzten Tagen. Die sengende Sonne sorgte auch bei den Rettungskräften für reichlich Arbeit– reihenweise kippten Besucher um. Sogar der frischgebackene „Fußballweltmeister“ Per Mertesacker, der mit Paul Kalkbrenner befreundet ist, war auf dem Deichbrand-Festival. Er durfte sich mal auf ein Polizeipferd setzen und mit „Paule“ auf die Bühne.

Am Samstag standen wieder viele Bands am Start, z.B. Jupiter Jones mit neuem Sänger Sven Lauer, In Extremo, Heaven shall burn, Materia, Jan Delay und Chase & Status.

Auch die norwegische Mädels-Combo Katzenjammer spielten beim Deichbrand zum Tanz auf. Katzenjammer ist eine Folk-Rock-Band aus Norwegen. Sie besteht aus Anne Marit Bergheim, Solveig Heilo, Turid Jørgensen und Marianne Sveen und wurde 2005 gegründet. Der Name der Band geht auf den Comicstrip "The Katzenjammer Strips" zurück. Gleichzeitig spielt er auf das deutsche Wort Katzenmusik an, was für minderwertige Musik steht und ins Norwegische übernommen wurde.

Die Band traf bereits 2010 und 2012 beim Hurricane Festival auf und war als Vorband von Die Ärzte mit auf Tour.

Wir durften die Band schon zum dritten Mal erleben. Hippie-Kleider, weite Hosen und kurze Röcke sorgten für Sommer-Feeling in Cuxhaven.

 

Die Musik ist ein ziemlicher Kontrast zu dem vorher gehörten, die Optik der vier Musikerinnen ist es ebenfalls. Es ist aber immer wieder erstaunlich, was die Mädels für eine Energie auf die Bühne bringen. Eine Besonderheit von Katzenjammer ist, dass jedes Bandmitglied mehrere Instrumente beherrscht, die während Liveauftritten bei fast jedem Lied gewechselt werden.

Zu den verwendeten Instrumenten gehören Bass-Balalaika, Akustik- und E-Gitarre, Akkordeon, Mandoline, Klavier, Schlagzeug, Mundharmonika, Banjo, Trompete, Ukulele, Glockenspiel, und Kazoo. Kochtöpfe und Bratpfannen am Schlagzeug haben wir aber bestimmt noch nie bei anderen Gruppen gesehen.

Kurzum: Man muß die Musik nicht mögen, die Band ist anders und Spaß am musizieren haben die Vier sowieso und das überträgt sich auf das Publikum.