Rock und Regen

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Nordholz/Wanhöden, 18.07.2015 – Letzter Festivaltag. Die Sonne hatte sich verabschiedet. Am Sonntag ist der Wetter-Gott jedoch nicht so gnädig gestimmt wie an den Vortagen und es regnet fast den ganzen Tag. Über 90 Bands und Künstler, die im Verlauf des Wochenendes verteilt auf vier Bühnen auftraten, konnten die Besucher des diesjährigen Deichbrand Festivals vom 17. bis 19. Juli erleben. Einzig für diesem Sonntag gab es noch eine Handvoll Tagestickets, die aber nach kurzer Zeit vergriffen waren.

Rock, Rap und Regen war also an diesem Tag angesagt. Um 12:00 Uhr ging es mit Station 17 auf der Water Stage los, die Fire Stage wurde danach durch Anchors & Hearts aufgewärmt. Sie spielten 15 Minuten länger als geplant, da Engländer The Computers, die überhaupt nichts mit Rechnern am Hut haben, ihren Auftritt wegen Verzögerungen durch Bauarbeiten im Eurotunnel absagen mußten.

Hatebreed und Ferric Mc, bürgerlich Sascha Reimann folgten. Reimann ist festes Mitglied der Band Deichkind. Im Green Circus durfte der Contest Winner des Onlinevotings auftreten und im Palastzelt fand das Poetry Slam Finale statt.

Die Alternative-Rock-Bands The Wombats und Blood red shoes, beide aus England, machten auf den großen Bühnen weiter.

Llead-Sänger und Gitarrist Matthew entschuldigte sich erstmal dafür, dass sie kein Deutsch sprechen.

The Wombats wollten bei ihrem Auftritt auf der Fire-Stage wirklich jede Sekunde ausnutzen: Als ihr letzter Song “Let’s Dance To Joy Division” verklungen war, erkundigten sich die Briten, ob sie noch Zeit hätten.

 

Daraufhin begann Matthew ein Riff, das gar nicht so zu ihrer Indie-Diskographie passte, Drummer und Bassist setzten mit eher Hard-Rock/Classic Rock orientierten Pattern ein und spielten ganz zu Freuden der Zuhörer noch dreißig Sekunden statt Indie einfach mal erdigen, bösen Sound. Dem Publikum gefiel es.

Setlist:
1. Your Body Is a Weapon
2. Jump Into the Fog
3. Moving to New York
4. Greek Tragedy
5. Be Your Shadow
6. This Is Not a Party
7. Techno Fan
8. The English Summer
9. Kill the Director
10. Give Me a Try
11. Emoticons
12. Tokyo (Vampires & Wolves)
13. Let's Dance to Joy Division