VarieteComedySportTiergärten

The BossHoss beim Uelzen Open R 2014

Zur Bildergalerie

Uelzen (WKa) Heiß, heißer, Uelzen - die Sonne brannte vom Himmel und es war Sommerfestival auf dem Albrecht-Thaer-Gelände. Nach einem Auftakt mit Santiano und Co. am Vortag ging es am 27.07.2014 weiter. Rund 7000 Menschen zog es am Sonntag zum Sommerfestival in die Arena, als Frida Gold, The Baseballs, Bosse und The BossHoss aufspielten.

Ein Festival, erstmals über zwei Tage, mit einem konträren Programm an beiden Tagen, sodass alle Bevölkerungsschichten angesprochen werden, machte das Konzept von Uelzen Open R aus. Optimal ist die Arena, in der Applaus und Gesang des Publikums von zwei Tribünen reflektierte.

Cowboystiefel, Hut und abgewetzte Jeans. Ein Blick auf die Fans in der Almased-Arena und es war klar, auf wen die meisten der Besucher des Uelzen Open Airs an diesem Sonntag warteten: Die Headliner "The Boss Hoss".

The BossHoss ist eine 2004 gegründete siebenköpfige Band aus Berlin. Die Gruppe hatte 2005 ihren Durchbruch mit Interpretationen von Popsongs im Country-Musik-Stil. Im Herbst 2011 teilten sich Boss Burns und Hoss Power einen Jurorensitz bei der Castingshow The Voice of Germany.

Die Jungs mit den Cowboyhüten und Feinripphemden betraten die Bühneund das Publikum jubelte. Nachdem die ersten Songs erstauntlich rockig waren, kamen drei ruhigere Lieder in Folge. Danach zog „Boss Burns“ Alec Völkel sein Shirt aus, sprang in die Menge und ließ sich auf Händen einmal hin und zurück tragen.

 

Danach das alt bekannte Spiel: Nach Anweisung von Alec gingen (fast) alle in die Knie. 1, 2, 3... und die Menge sprang auf! Die siebenköpfige Band zeigte an diesem Abend wieder, dass sie eine absolut sehenswerte Live-Band sind und bei Auftritten wirklich alles geben. „Don´t gimme that“, „Hey Ya“ und der aktuelle Hit „Do it“ wurden performt.

Dann Pause- die Zuschauer forderten Zugabe, viele gingen bereits schon zum Bahnhof, um den Zug in die Heimat zu bekommen. Danach brannte wieder die Luft in der Arena, die Band gab noch einmal alles. Diese Energie – bei der noch immer andauernder Hitze. „Wir sehen uns wieder, ok?“ ruft Sascha am Ende. Klar, und die Band wird viele Fans dazu gewonnen haben.